Eintrittspunkte sichern
Eine Maus braucht einen Spalt von sieben Millimetern, eine Ratte zwei Zentimeter. Wer die Zugänge nicht schließt, bekämpft denselben Befall jedes Jahr wieder. Wir finden die Schwachstellen am Gebäude und dichten sie ab.
Wo Schädlinge ins Gebäude kommen
Bei fast jedem Einsatz finden wir dieselben Schwachstellen. Sie sind unauffällig, aber für Nager und Insekten eine offene Tür:
- Mauerwerksfugen, Risse im Sockel und offene Stoßfugen in Klinkerfassaden
- Rohr- und Kabeldurchführungen ohne Abdichtung, besonders im Keller und hinter Küchen
- Lüftungsöffnungen und Kellerfenster ohne Gitter
- Spalten unter Türen, defekte Türdichtungen an Anlieferung und Garage
- Undichte Kanalanschlüsse und Bodenabläufe ohne Rückstausicherung
- Dachanschlüsse, Traufen und Attiken – Einstieg für Marder, Tauben, Wespen
Warum das für Betriebe doppelt zählt
In der HACCP-Dokumentation ist die bauliche Schädlingsprävention ein eigener Punkt. Prüfer sehen sich Türdichtungen, Fliegengitter und Durchführungen an. Ein Monitoring, das Aktivität an Station 5 zeigt, ist erst dann vollständig, wenn die Ursache – oft ein offener Durchbruch dahinter – beseitigt ist. Deshalb gehört die Schwachstellenanalyse bei uns zu jedem Monitoringvertrag.
Was wir tun
- Begehung von Fassade, Sockel, Keller, Dach und Anlieferung, mit Fotodokumentation der Schwachstellen
- Abdichtung mit nagersicherem Material: Edelstahlwolle, Nagerschutzgitter, Mörtel, dauerelastische Dichtstoffe
- Türbürsten und Bodendichtungen an Anlieferungs- und Kellertüren
- Gitter an Lüftungen, Kellerfenstern und Bodenabläufen
- Empfehlungen für größere bauliche Maßnahmen, die ein Handwerksbetrieb übernimmt
Nach der Abdichtung kontrollieren wir beim nächsten Termin, ob die Aktivität an den betroffenen Stationen zurückgeht – der Beleg dafür steht im Kontrollbericht.
Gebäude abdichten lassen
Am besten vor dem Herbst. Wir prüfen Fassade, Keller und Dach und schließen, was offen ist.